Mehr über den Menschen

© Sabine Richter

Alles ist der Vorlage, also der Blaupause der Antimaterie, entsprungen und gebiert sich beständig aus sich selbst heraus. Alle Organisation unserer Körper entspringt der immateriellen Struktur von Information. Und wie wir gedeihen, in unserer Kreation, hängt maßgeblich davon ab, was wir wahrnehmen, denken und fühlen. Selbst die Nahrungsaufnahme und ihre Verarbeitung unterliegt diesen Bedingungen.

Wir Menschen haben im Lauf der Erdgeschichte erst sehr spät einen Platz auf diesem Planeten erhalten, als alles schon fertig war. Uns kennzeichnen eine besondere Form von Bewusstsein, ein ausgeprägtes mentales Verständnis und Handfertigkeit. Ansonsten sind wir biologisch betrachtet animalische Wesen. Ursprünglich waren wir ebenso wie alle anderen Kreaturen auf dem Planeten davon abhängig, in der Natur, also dem natürlichen Nahrungs- und Lebensreservoire, das zu finden, was wir zum Überleben brauchten.

Durch das Sesshaftwerden haben wir begonnen, die Natur zu formen, unseren Zwecken zu unterwerfen. Bis heute haben sich indigene Völker und Nomaden einen sehr viel besseren Zugang zur Weisheit der Umwelt erhalten, als der abgesicherte Mensch. Mit unseren Möglichkeiten der besonderen Handfertigkeit und der Verbindung von Bewusstsein und Ratio haben wir uns eine komplexe Welt erschaffen und uns so von der Eingebundenheit entfernt. Denaturiert, so könnte man sagen, unterscheiden wir zwischen Menschheit und Natur. Aber dass wir ohne sie nicht lebensfähig sind, fällt der Masse der Weltbevölkerung vor allem grade erst jetzt wirklich auf, da wir die Natur in ihrer harmonischen Einheit zersetzt haben. Und damit zerstören wir gleich unseren Lebensraum und bald auch uns selbst, wenn wir nicht umkehren.

Das Tier hat sich den Instinkt erhalten, seine Umwelt zu wittern, zu fühlen. Und nach wie vor nehmen Pflanzen Schwingungen auf feinstoffliche Weise ebenso wahr und reagieren erkennbar.
Während also alles um uns herum Gewissheit durch Wahrnehmung und Fühlen besitzt, haben wir weder Wahrnehmung oder ein ausgeprägtes Mitgefühl noch Gewissheit und somit auch kein Wissen. Wissen in unserer menschlichen Welt bedeutet, erst durch die Forschung mit fragwürdigen Experimenten Erkenntnisse bezogen auf diese Forschungen zu gewinnen. Damit erlaubt sich dann der Mensch Meinungsbildung. Meinung fühlt nicht und nimmt nicht wahr. Dazu kommt, dass wir in erster Linie das Physische erforschen. Erst in neuerer Zeit ist die Wissenschaft dazu übergegangen, Informationen zu erforschen, also den Antimateriellen Raum. Und schon wieder werden die Erkenntnisse von Informationsaustausch, also die astrale Ebene, zu vielerlei Zwecken gegen die Welt missbraucht.
Der Verstand und die Ich-Sucht haben den Sieg davongetragen. Die Intuition, die Empathie und die Medialität haben verloren.

Selbst modern gewordenen Methoden so genannter spiritueller Praktiken und geomantisches Wissen sind meist unter Zuhilfenahme von Wissen, Geräten, Mixturen und Handlungen an Menschen oder der Natur gekennzeichnet.
Selten gibt es Menschen, die nichts erwarten und aus dem Moment heraus wahrnehmen und handeln oder sich demütig in Bedingungen und Situationen fügen, die vor uns schon da waren.

Was können wir tun?

Nun haben wir aber diese Welt erschaffen und müssen und wollen darin leben. Und wer sich aufmachen will, immer mehr im Einklang zu sein und auf die Stimme der Natur zu hören, kann lernen, integrativ zu werden. Im Dialog mit allem zu leben, heißt zuhören. Lernen und sich einbinden.

Wenn wir überleben wollen, ist es ratsam, dass wir zu all unseren verlorenen Instinkten zurückkehren. Die Entwicklung der Menschheit wäre dann weise, wenn wir uns in Richtung höheres Bewusstsein entwickeln, damit wir zuerst einmal die Not und das Leid überhaupt wahrnehmen können, die wir erzeugt haben.

Zukunft bedeutet idealerweise, sich einlassen auf den neutralen meinungslosen Mittelpunkt in uns, auf die Stille in uns. Dann können wir nach einiger Zeit ohne Mühen erfahren, welche Informationen im Äther sind. Wir nehmen dann auf völlig natürliche Weise wieder die Mitteilungen der Pflanzen, Tiere und die Sprache der Erde wahr.

Um diese innere Zentrierung zu haben, ist es nötig, dass wir zuerst unserer eigenen inneren Informationen annehmen. Wir können umfassend und neutral das Außen erst dann wahrnehmen, wenn wir uns darüber im Klaren sind, welche Muster wir leben. Nehmen wir Ausgrenzung vor, geben wir unserem Willen den Vorrang oder übergehen wir uns und blenden wir aus, dann tun wir das auch unserer Umwelt gegenüber. Wie gehen wir mit unseren eigenen Bedürfnissen um? Wie sehr sind wir bereit, uns selbst klar zu spüren und dann im Sinne der Heilung konsequent zu handeln? Und vor allem: Wie bereit sind wir, uns zurückzunehmen?

Wer also Abwehrmechanismen lebt, wird diese Muster auch auf die Wahrnehmung der feinstofflichen Welt übertragen. Die Wesenheiten spüren unsere Verstellung, unsere Verwirrung und reagieren darauf, in dem sie sich zurückziehen. Manchmal wehrt sich auch der feinstoffliche Raum.

Im Sinne des Wandels geht es um Bescheidenheit, Absichtslosigkeit in der Wahrnehmung, Neutralität, Wahrheit, und vor allem Liebe ohne Bedürftigkeit. Das Zauberwort heißt Hingabe.
Wenn also der Mensch wieder eingebunden sein will, muss er sich erst einmal selbst heilen.

Für diese Prozesse biete ich bei Bedarf Aufstelllungen, Rückführungen, karmische Homöopathie und Beratungen an. All das lehre ich auch in Seminaren für Interessierte.