Mehr über astrale & karmische Belastungen

Wenn wir uns vorstellen, dass Organismen lebende Generatoren sind und ebenso anorganische Existenzen über das Sphärenmodell Energie empfangen und konzentrisch weitergeben, entsteht das kosmische Grundmodell der Blume des Lebens vor unserem inneren Auge.  Und wenn wir weiterbedenken, dass die Erde ein Teppich von Magnetgittern umhüllt, der sich um den gesamten Erdball spannt und unsere Energie weiterleitet, können wir verstehen, dass wir – energetisch betrachtet – sphärenartig in die Erde hineinragen. Somit hinterlassen alle Existenzen eine Art Fußabdruck.

Diese astralen Existenzen nehmen uns oft wahr, viele jedoch auch nicht. Das hängt von der Wesenheit und ihrer Herkunft ab. Unter der Rubrik Kosmische Wesen ist über jene Existenzen zu lesen, die natürliche, kosmologisch nützliche Aufgaben erfüllen und auch als bestimmte Wesenheiten definierbar sind.

Hier geht es um Wesen, die sozusagen umhergeistern und sich ihre Handlungen selbst wählen. Da gibt es verschiedene Arten.

Manche sind traumatisiert in einer Art Schockbewegung, in der sie permanent den Zeitpunkt des Todes oder eines anderen Traumas wiederholen. Beispielsweise, der Bewusstseinsanteil eines ehemaligen Soldaten, der auf dem Feld niedergestreckt wurde, wiederholt diesen Moment, in dem das Schwert ihn tödlich trifft, daraufhin der Soldat umsinkt, um sofort wieder aufzustehen und wieder erstochen zu werden – am laufenden Band. Ganze Schlachtfelder überziehen astral die Welt. Oder ein Flüchtlingstross marschiert Tag und Nacht direkt durch das Wohnzimmer. Sie erkennen nicht das Haus. Diese astralen Fixierungen nennt man tonale Anteile. Es sind karmische Einprägungen dieses Ortes, die für die Seelenanteile auf ihre Weise real sind. Zwei Welten auf ein und demselben Platz. Oft überlagern sich viele Ereignisse vieler Jahrhunderte. Tonale Anteile sind unbewusst und auf das physische Ereignis fixiert.

Darüber hinaus gibt es komplexe Seelen. Sie handeln planvoll, interagieren bewusst mit ihresgleichen, mit Meschen, Tieren und seltener mit Pflanzen. Sie sind vor allem auf der emotionalen Ebene fixiert und daher oft skrupellos oder geben sich sehr überzeugend als Seelen unserer Ahnen aus. Sie haben sehr viel Macht. Solche Wesen können die Physis manipulieren und gehörigen Schaden anrichten – bis hin zum Mord.

Meistens sind in unserer Umgebung aber jene, die das alte Haus erbaut hatten und sich anderes vorstellten als die Jungen, die nach ihrem Sinn alles veränderten. Oft sind auch Seelen vor Ort, die alte Streitigkeiten behoben sehen wollen.

Immer ist der Dialog der Weg. Diese Wesen müssen durch Einsicht selbst gehen können. Viele Meschen machen sich zum Seelenmanipulator, in dem sie – so wie sie es nennen – diese Wesen ins Licht schicken. Aus meiner Sicht haben wir nicht das Recht dazu. Jedes Wesen hat Geistführer, die sich darum kümmern und den richtigen Zeitpunkt zum Einschreiten selbst wählen. Wir können nur Vermittler sein. Diese Weg ist liebevoll und so gut wie immer erfolgreich, weil es die Selbstheilungskräfte und die Meisterschaft respektiert. Darüber hinaus haben diese Wesen sehr oft gute Gründe, Menschen an etwas zu erinnern. Häufig haben sie nur noch nicht gemerkt, oder vergessen immer wieder, dass sie schon gestorben sind.