Kompostierung für den Gartenbau

Der Kreis schließt sich im Herbst, wenn die Ernte abgeschlossen ist. Es wird immer wieder gesagt, wenn die Ernte abgeschlossen ist, kommt der Winter und im Frühjahr beginnt dann das Gartenjahr wieder. Aber das Gartenjahr beginnt im Herbst schon. Denn man sorgt im Herbst für den Aufbau des Kompostes, der im Frühjahr dann zur Verfügung steht. Somit ist der Abschluss des Erntejahres gleichzeitig auch der Anfang des neuen Gartenjahres. Denn die erfolgreiche Ernte steht und fällt mit der Aussaat auf einer guten Erde. 

Es heißt immer, dass man alles Schlechte, Verdorbene oder von Krankheit Befallene nicht in den Kompost geben soll. Wenn ich den Kompost ordentlich mache, brauche ich diese Dinge im Kompost. Denn nur anhand der Krankheit kann der Gegenerreger produziert werden. Es ist alles Leben. Und dieses kranke Leben entsteht aus einem schlechten Milieu. Das nennt man anaerob, dort, wo die Pathogene enthalten sind. Pathogene sind die Krankheitskeime. Die sind dort enthalten. Es ist wie in der Medizin. Man braucht das Pathogen, um den Gegenerreger zu produzieren. Dafür kommen diese Substanzen in den Kompost. Und der Kompost muss dann richtig aufgebaut werden.

Der Gartenkompost, die Komposttonne, sollte im Schatten stehen. Die Sonne sollte nicht direkt darauf heizen. Unter den Kompostkorb sollte man mindestens eine Palette darunter stellen, worauf die Tonne gestellt wird. Erstens fällt der fertige Kompost dadurch und zweitens die Gase können dort entweichen. Durch den anaeroben Prozess entsteht CO2. Wenn man das ordentlich macht, arbeiten nur sauerstoffliebende Organismen. Diese Organismen brauchen immer Sauerstoff und produzieren durch Atmen CO2 aus. Wenn der Kompost zusammensitzt und der Sauerstoff innen ausgeht, dann wird es wieder sauerstoffarm und dann entstehen wieder pathogene Krankheitskeime. Das ist die Polarität, die auch da drin herrscht.

Woraus sollte der Kompostkasten bestehen und wie soll der ideale Kompost aussehen?

Man kann entweder sehr günstig ein Gitter nehmen. Dass von außen die Luft dran kann. Aus Draht, Maschendrahtzaun oder so etwas in der Art. Dann mindestens eine, besser zwei Palletten darunter (dazu später mehr).

Darauf stellt man das Gitter. Und dort wirft man die Abfälle hinein. Küchenabfälle, Gartenabfälle, was eben anfällt. Daneben sollten zur Verfügung stehen als Zusatzprodukte ein Kübel mit Steinmehl, ein Kübel mit Maulwurfserde, die man sich (gegebenenfalls nach Absprache) irgendwo holt. Die Häufchen, die der Maulwurf aufhäuft. Das stört den nicht. Das haben wir im Channeling schon gehört, wie der uns auslacht. Wir schaden damit nicht dem Maulwurf. Denn durch die Wurzelmasse vom Gras entsteht ohnehin in der Natur wieder neue Erde.

Und diese Maulwurfserde wenn möglich entweder gibt man in die Maulwurfserde eine Schaufel Walderde (genehmigungspflichtig!). Das ist im Grunde verboten. Aber in diesem Mengenbereich einer kleinen Schaufel geht das schon. Man nimmt die Walderde von oben weg. Das Laub von Laubbäumen wenn möglich. Sehr günstig ist Buche und Esche. Auch Weide und schnellwachsende Bäume. Wassertragende Bäume. Man nimmt in der Höhe das Laub weg, bis man an die Schicht kommt, wo man den Schimmel sieht. Dort sind die Pilze, die man braucht, schon drauf. Davon nimmt man ca 10 cm tief zwei Hände oder eine kleine Gartenschaufel voll und gibt sie zu der Maulwurfserde.

Man erkennt die Schicht des Schimmels, wenn man die Laubschicht weggenommen hat. Diese Schicht ist grau. Genau dort beginnt sie. In dieser Schicht bei diesem Laub sind Organismen enthalten, die dieses monoatome Gold produzieren. Und diese Schicht ist insofern wichtig, weil wir die Organismen brauchen, die das monoatome Gold herstellen. Man braucht nicht das monoatome Gold, nur die Organismen. Und das mischt man dann in die Erde und bekommt dann automatisch dieses Konglomerat für den Kompost. Und jedes Mal, wenn man in den Kompostkorb etwas hineingibt, immer wieder diese Erdenmischung darüber bröseln. Also nur wenig davon. Wenn man viel nasses Material im Kompost hat, dann mehr Urgesteinsmehl dazu. Wenn möglich dazu Eifelgold. Das ist ein Urgesteinsmehl, ein Basaltmehl aus der Eifel mit einem sehr starken Paramagnetismus. Es ist also ein Steinmehl aus der Eifel unter dem Namen „Eigfelgold“. Und man sollte auch genau dieses verwenden. Das herkömmliche Basaltmehl hat nicht diesen hohen paramagnetischen Wert. Er ist sehr wichtig. In Deutschland ist es in Bau- oder Gartenfachmärkten leicht zu bekommen.

Der Paramagnetismus ist diese irdische Kraft, die die Zirbeldrüse anheizt. Wenn man schlecht drauf ist, gehst man in den Garten und nach zwei Stunden ist alles wieder in Ordnung. Das ist diese Kraft. Weil die die Zirbeldrüsen mobilisiert, die dann Melatonin. Es werden Glückshormone produziert und man fühlt sich wieder wohl. Darauf kommen wir bestimmt wieder ein anderes Mal zu sprechen. Und um diese Kraft zu steigern, ist es gut, wenn man das in den Kompost gibt. Und diese paramagnetische Kraft brauchen auch die Organismen, die das monoatome Gold produzieren. Dadurch hat man diesen Kreislauf schnell gebunden. Und so baut man den Kompost auf.

Wenn man zum Beispiel Gras vom Rasenschneiden hineingibt, soll man dieses Gras mindestens antrocknen. Mindestens einen Tag. Und dann erst hineingeben. Nicht diirekt feucht und grün. Denn es vergilbt sonst und dabei geht das Eiweiß kaputt. Das aber ist der Schlüssel für einen guten Kompost. Das Eiweiß muss verrotten. Wenn es verrottet, entstehen 16 verschiedene Antibiotiken, alle die in der Medizin produziert werden. Plus dem Antibiotikum Penicillicium. Das ist der Grundstein von Penicillin. Wenn aber der Sauerstoff ausgeht, dann fängt es zu verfaulen an. Dabei entsteht Putrescin und Kadaverin. Das sind Leichengifte. Da wird nur ein Molekül dazugesetzt und dann sind wir im Schwermetallbereich. Das ist aber auch die Grundlage dafür, dass man Schnecken und sonstige Schädlingsprobleme hat. Alles was die Schnecke angreift, so zusagen, was die Schnecke an einem Salat frisst, sollte der Mensch überhaupt nicht essen, weil diese Stoffe darin sind. Das tut der Verdauung nicht gut. Wenn die Schnecke das frisst ist es ein Zeichen, dass das im Kompost – oder in der Erde eben – enthalten ist. Dadurch hat man die Probleme, dass durch die Osmose, durch den Nährstoffausgleich, der da passiert, diese Stoffe in die Pflanzen hochkommen. Weil kein Antibiotikum und kein Penicillicium dabei ist. Wenn man also einen guten Kompost hat, hat man überhaupt keine Schädlinge.

Starke Schimmelbildung des Komposts ist kein Zeichen, dass er kaputt gegangen ist, sondern ein Zeichen des Wassermangels. Denn die Bakterien brauchen Wasser, um diese Schimmelpilze aufzuarbeiten. Wenn zu wenig Wasser im Kompost ist, entwickelt sich der Schimmel sehr stark und die Bakterien können nicht arbeiten, wenn sie kein Wasser haben. Das muss man mit einer Gießkanne voll Regenwasser ausgleichen. Den Kompost muss man nur dann gießen, wenn der Schimmel auftaucht. Man kann nie grundsätzlich sagen, wie hoch der Feuchtigkeitswert ist, da jeder Küchenabfall unterschiedliche Feuchtigkeitswerte besitzt. Auch Laub kann mehr oder weniger Feuchtigkeit haben. Man muss das immer ein bisschen beobachten.

Der Kompost, der dazugegeben wird, sollte schon bei mehr als 25 Liter Menge außerhalb des Korbes mit dem Steinmehl und der Maulwurfserde vermischt werden und dann erst in den Kompostkorb geworfen werden. Insgesamt eine Hand voll Mischung bestehend aus Steinmehl und Erde, damit die Penicillicium-Produktion angeregt wird. Also immer einen Eimer neben dem Kompost, die Abfälle hineingeben und dort vorher mischen und dann hineingeben.

Es ist gut, wenn man zwei Kompostkörbe hat. Im Frühjahr dann kann man mit zwei Stöcken unter die Palette in die Zwischenräume gehen und die Palette anheben und umkippen. So kann man den schweren Kompost umlegen, um an die gute neue Erde zu kommen. Den Rest, der noch nicht verrottet ist, kann man dann in den anderen Komposthaufen hineingeben. Denn Bakterien können nicht nach oben wandern. Sie wandern mit der Schwerkraft nach unten. Wenn man also die schon fast fertige Erde dort hinein gibt was schon fast verrottet ist, unterstützt man die Humifizierung, weil die Bakterien dann schon in vermehrter Form vorhanden sind. Nur ein bisschen Feuchtigkeit braucht es, damit die Bakterien nach unten geschwemmt werden.

Das heißt, je öfter man diesen Kreislauf fortsetzt, desto schneller kompostiert der Abfall. Beim Schnellkompostieren schaufelt man eine Woche lang täglich den Kompost von einer Seite zur anderen. Bakterien brauchen immer ein wässriges Medium.

Diese neue Erde kann man jetzt auf das Beet ausbringen. Pro Quadratmeter ca. 5 Liter darüber geben und entweder mit dem Dreizack oder mit dem Holzrechen einarbeiten. Richtig wäre entweder Kupfer- oder Holzwerkzeuge zu benutzen Eisenwerkzeuge sind insofern schlecht, weil sie dieses Paramagnetische Feld zerstören. Das wird dadurch geschwächt, weil es bim Arbeiten geschnitten wird. Das ist für besonders schlecht für Jungpflanzen. Wenn das paramagnetische Feld geschnitten wird und schwach ist, hat man ein sehr schwaches Wachstum an Jungpflanzen. Wenn es aber gut ist, dann schießen die Jungpflanzen sofort hoch.

Das erste Anlegen eines Gartens mit eigenem Kompost

  • Im allerersten Pflanzjahr eines neu angelegten Gartens kann man sich diese Erde besorgen, wenn man einen guten Biobauern kennt.
  • Wer das nicht will, kann alles selbst entwickeln. Wer den Ziergarten in einen Nutzgarten umwandeln will und den Rasen zum Gemüsebeet, kann mit Heukartoffeln beginnen.
  • Man beginnt im Mai vielleicht schon im April je nach Witterung
  • Das Gras bleibt im Garten bestehen und wird nicht umgestochen.
  • Man besorgt sich vom Bauern einen Heuballen und Kartoffeln.
  • Den Heuballen zerrupft man und legt das Heu 30, 40 oder 50 cm hoch auf dem Gras aus.
  • Dann steckt man alle 50 cm von oben eine Kartoffel in das Heu.
  • Das Heu setzt sich dann ab und im Herbst kommen die Kartoffeln zum Vorschein.
  • Dann nimmt man einen Rechen, zieht das verrottete Heu (Mulch) ab und es liegen nur noch die Kartoffeln da.
  • Unter dem Mulch ist die blanke gute Gartenerde. Es ist eine ganz lockere und leichte Erde, die aus dem Rasen des Gartens entstanden ist.
  • Darauf kann man im Herbst dann den Wintersalat setzen.

Für ganz Eilige kann im März begonnen werden. Es müssen dann Fließkartoffeln gekauft werden. Eine spezielle Kartoffelsorte. Man braucht auch das Heu. Diese Kartoffeln sind im April schon sichtbar und im Juni fertig zur Ernte. Diese muss aber fleißig gegossen werden. Es sei denn, es ist eine nasse Zeit.

Schnellkompostierung

Bei der Schnellkompostierung kann man ein Hand voll Walderde in lauwarmem Wasser lösen und ca ein halbes Kilo Zucker dazu geben und zwei Stunden ansetzen. Jede viertel Stunde ein paarmal kurz umrühren in einem 25 Liter Eimer. Nach mindestens zwei, maximal vier Stunden kann man über die Kartoffeln gießen. Damit fördert man die Zersetzung des Heus. Diese Zersetzung füttert die Kartoffeln. Der Mulch verrottet dann besser, weil Nährstoffe entstehen.

Man darf aber nur abends gießen. Damit die Kartoffeln am Morgen abtrocknen können. Sonst bekommt man mit der Kraut- und Braunfäule (Phytophthora) ein Problem. Das entsteht, wenn die Blätter immer nass sind.

Wenn man also im Juni ernten kann, ist noch genug Zeit, um danach Rosenkohl, Romanesco, Kohl oder solche Starkzehrer darauf anzubauen, weil man eine gute Erde hat.

Wenn man nicht graben will, ist die Heukartoffel die bequemste Methode.

Wenn man graben will, muss man sich um eine gute fertige Komposterde bemühen.

Zum Graben sollte man einen Kupferspaten nehmen. Damit geht die Arbeit sehr viel leichter von der Hand.

Gegossen muss außer in den genannten Beispielen im Garten- und Landschaftsbau nie etwas werden. Ein korrekt geführter Garten braucht nie Gießwasser.

Ein Kompostiervorgang geschieht bis minus 20 Grad. Dabei entsteht automatisch Wärme und man kann das ganz Jahr über kompostieren. Der zweite Prozess, der Humifizierungsprozess, geht dann langsamer. Ein Kompostkorb von einem Meter auf fünfzig Zentimeter reicht leicht und der Kompostiervorgang geht den Winter über von selbst und man hat im Frühjahr die neue Erde. Mindestens die Hälfte des Korbes wird Kompost sein. Man muss immer Steinmehl, Walderde und Maulwurfserde darüber geben, bzw untermengen wie schon beschrieben.

Die Düngung mit diesem Kompost reicht einmal im Jahr zur Pflanzzeit.

Für Fragen oder weitere Informationen bitte selbst mit Rupert Kontakt aufnehmen unter sieron@aon.at.